Höchstens am grünen Tisch ist was zu reißen

Sindelfingen - Mit einer eher mäßigen Leistung hat die neue Oberligasaison für die Sindelfinger Gewichtheber in Eisenbach begonnen. Mit 150,6:299,0 Kilopunkten ging der Wettkampf klar verloren.

Da der GV Eisenbach jedoch einen ausländischen Heber einsetzte, der nach der Sportordnung auch seinen Wohnsitz in Deutschland haben muss, hat der VfL Sindelfingen Protest eingelegt.

Lange hat es gedauert, doch nun hat es Tobias Faller endlich geschafft: Mit 65 Kilogramm im Reißen und 90 Kilogramm im Stoßen waren es am Ende fünf Kilopunkte die er zum Mannschaftsergebnis beisteuerte. Sebastian Pawlik brachte im Reißen 80 Kilogramm und im Stoßen 100 Kilogramm zur Hochstrecke, seine 72 Kilopunkte haben der Mannschaft gut getan.

Nach nur drei Wochen Training hatte Sven Sabo einen guten Start, war mit 31,5 Kilopunkten zufrieden. Bis kurz vor Beginn war der Einsatz von Sven Tippelt ungewiss. Mit 90 Kilogramm im Reißen und 115 Kilogramm im Stoßen war nicht nur Trainer Helmut Walentin überrascht, auch er selbst war erleichtert, dass die Verletzung endlich überwunden

Dass diese Saison sehr schwer wird, hat sich im Vorfeld schon angekündigt. Die Ergebnisse der anderen Mannschaften liegen alle deutlich über der 300-Kilopunkte-Grenze. Der ASV Tuttlingen ist nächster Gegner der Sindelfinger im ersten Heimkampf am 15. Oktober (19 Uhr).

Einzelleistungen (Heber/Reißen/Stoßen/Kilopunkte): Tobias Faller 65/90/5,0; Sven Tippelt 90/115/38,4; Manuel Schnitzer 65/90/2,4; Sven Sabo 72,5/80/31,5; Matthias Sebastian 55/65/1,5; Sebastian Pawlik 80/100/72.