Im Fernduell das Nachsehen


Sindelfingen - Die Oberliga-Gewichtheber des VfL Sindelfingen haben am siebten Wettkampftag gleich doppelt verloren: Im direkten Kampf gegen den KSV Durlach II mit 210:311 Kilopunkten und im Fernduell mit dem TV Wetzgau im Abstiegskampf.

 

Die Wetzgauer verloren beim SGV Oberböbingen zwar ebenfalls, erzielten dabei jedoch 217 Kilopunkte und bauten ihren Vorsprung somit auf 65 Kilopunkte aus. In vier Wochen müssen die Sindelfinger gegen Wetzgau antreten, hoffen nach wie vor darauf, im letzten Wettkampf der Saison das Blatt noch einmal wenden zu können. Die Routiniers Dieter Mach, Sven Tippelt oder Jürgen Hauke müssen ihre Heberschuhe dabei wohl ein letztes Mal aus dem Schrank holen und für Sebastian Matthias und Tobias Faller einspringen, um die fehlenden Punkte noch aufzuholen.

In seinem zweiten Wettkampf nach seiner Rückkehr hat sich Patrik Jedrzejczak erneut gesteigert. Er kam mit 80 Kilogramm im Reißen und 95 im Stoßen auf 39 Kilopunkte. Sven Sabo steurte weitere 33,5 Kilopunkte mit 77,5 Kilogramm im Reißen und 80 im Stoßen hinzu. Nicht so gut wie zuletzt lief es bei Adria Smyla. Er hob 85 Kilogramm im Reißen und 105 im Stoßen.

Nur 80 Kilogramm im Reißen - Sebastian Pawlik hatte sich sicherlich mehr ausgerechnet. Doch mit drei blitzsauberen Versuchen im Stoßen und einer neuen persönlichen Bestleistung von 115 Kilogramm sorgte er dennoch für zufriedene Gesichter. Am Samstag, 25. März, um 18 Uhr muss der VfL Sindelfingen gegen den TV Wetzgau in der Pfarrwiesenturnhalle mit mindestens 65 Kilopunkten Vorsprung gewinnen, um nicht in die Landesliga abzusteigen.

Einzelleistungen VfL Sindelfingen (Reißen/Stoßen/Kilopunkte): Tobias Faller 70/95/6,9, Sebastian Jedrzejczak 80/95/39, Sebastian Mathias 0/75/2,5, Sven Sabo 77,5/85/35,5, Sebastian Pawlik 80/115/74, Adrian Smyla 85/105/51.