Sindelfingen - Am letzten Wettkampftag in der Oberliga
endlich der ersehnte Sieg für die Sindelfinger Gewichtheber. Zudem knackten sie
mit 301 Kilopunkten die 300er-Grenze.
Die Sindelfinger gewannen
301,2:283,3 gegen TV Wetzgau I. Dabei sah es nach dem Reißen, als beide
Mannschaften mit 73,1 Kilopunkten gleichauf waren, noch nicht nach einem
deutlichen Sieg aus. Dennoch kommt der Sieg zu spät, nach mehr als acht Jahren
müssen die Sindelfinger aus der Oberliga absteigen und werden wohl nächste
Saison in der Landesliga an die Hantel gehen.
Für den zuletzt angeschlagenen Dieter Mach, kam Steffen Königsdorf, der auf
Heimaturlaub in Sindelfingen war, in die Mannschaft, konnte mit 90 Kilogramm im
Reißen und 110 Kilogramm im Stoßen überzeugen, rechtfertigte damit seine
Aufstellung. Seinen besten Saisonwettkampf zeigte Sebastian Pawlik, der mit 72,0
Kilopunkten wieder einmal bester Heber auf Sindelfinger Seite und zweitbester
Heber an diesem Abend war. Nur Sebastian Olubek vom TV Wetzgau war mit 111
Kilopunkten besser.
Im Vorkampf mussten die zweite und dritte Mannschaft des VfL Sindelfingen gegen
den TV Wetzgau II in der Bezirksliga ran. Beim VfL III fehlte Dirk Seel wegen
Krankheit, gerade noch rechtzeitig wurden dafür Wolfgang Reichel und Jürgen
Erich wieder fit. Genützt hat es allerdings nichts, die dritte Mannschaft verlor
mit 858:878. Dafür siegten die Youngsters aus der zweiten Mannschaft deutlich
mit 988 Punkten. - Einzelleistungen:
1. Mannschaft (nach Relativpunkten): Sebastian Pawlik 75 Reißen/105 Stoßen/180
Gesamtzahl/72 Kilopunkte; Steffen Königsdorf 90/110/200/38; Sven Tippelt
92,5/115/207,5/47,3; Jürgen Hauke 95/120/215/50,8; Maxim Daukantas 97,5/120/
217,5/53,3; Sebastian Schäfer 90/125/215/37,4. 2. Mannschaft (nach
Sinclairpunkten): Matthias Sebastian 50/62,5/112,5 163,47; Sven Sabo
75/80/155/209,81; Marco Musacchia 45/55/100/ 135,13; Carmelo Parisi
65/80/145/185,89; Konstantinos Kottis 50/60/110/128,29. 3. Mannschaft (nach
Sinclairpunkten): Roland Pfeffer 72,5/90/162,5/208,58; Wolfgang Reichel
70/95/165/216,7; Jürgen Erich 90/107,5/1197,5/ 229,48; Eduard Sabo
85/105/190/204,0.