Die Talfahrt geht munter weiter

 

Die Gewichtheber des VfL Sindelfingen müssen weiter auf den ersten Sieg in der Oberliga-Runde warten. Auch in Eisenbach verlor der VfL mit 235,2:346,3-Kilopunkten.

Gastgeber Eisenbach hatte bisher auch keine guten Leistungen erbracht. Allerdings hatte das Team seine Wettkämpfe bisher nur mit fünf, statt mit sechs Hebern bestritten. Zu Beginn des Wettkampfes waren die Sindelfinger noch voller Zuversicht.

In der ersten Gruppe starteten Dieter Mach, Sven Tippelt und Jürgen Hauke um früher fertig zu werden. Sie mussten gleich nach dem Wettkampf noch zum 40. Geburtstag von Jürgen Erich. Normal läuft die Verteilung auf die Gruppen nach den Leistungen beziehungsweise den Gewichten, die die Heber bewältigen können.

Dieter Mach und Sven Tippelt konnten nur ihre ersten Versuche im Reißen sichern. An den 92,5 Kilogramm scheiterte Sven Tippelt nur knapp. Dieses Defizit beseitigte er aber durch 115,0 Kilogramm im Stoßen. Damit konnte er seine Leistung gegenüber dem letzten Wettkampf um fünf Kilogramm steigern.

Jürgen Hauke konnte sich wie immer souverän alle drei Versuche im Reißen zu Buche schreiben lassen, letztendlich waren es 105,0 Kilogramm. Im Stoßen scheiterte er im dritten Versuch nur knapp an den 132,5 Kilogramm.

In der zweiten Gruppe starteten Sebastian Schäfer, Maxim Daukantas und Alexander Walentin. Sebastian Schäfer, der letztes Wochenende noch bei den deutschen Meisterschaften der B-Jugend startete, verschenkte im Reißen seinen ersten Versuch und blieb an seinem Anfangsgewicht mit 85,0 Kilogramm hängen. Im Stoßen erreichte er gute 110,0 Kilogramm.

Maxim Daukantas konnte zum Erstaunen aller mal wieder seine Leistungen steigern. Im Reißen steigerte er seinen Leistungen um fünf Kilogramm auf 95 Kilogramm und erreichte so eine neue persönliche Bestleistung. Im Stoßen kam er allerdings auch nicht über sein Anfangsgewicht von 112,5 Kilogramm hinaus.

Alexander Walentin, konnte sich im Reißen wie auch im Stoßen jeweils einen Versuch mit 105,0 und 135,0 Kilogramm sichern.

Der VfL Sindelfingen schaffte es somit auch dieses Mal nicht seinen Gegner zu bewältigen und verlor mit 235,2:346,3 Kilopunkten. Der Kampf um den Klassenerhalt geht damit unvermindert weiter.