Am vergangenen Samstag kam es für den VfL Sindelfingen
zum entscheidenden letzten Wettkampf gegen den TV Wetzgau. Mit einer
Zuschauerzahl von über 70, die bei den Gewichthebern nicht allzu häufig ist,
wurde die Sindelfinger zu einer Top Leistung angespornt.
Silke Diener, die von Vater und Trainer als Geheimtipp für
diesen Wettkampf galt, ging nach einer langen Pause von 2 Jahren für die
Sindelfinger an den Start. Mit einem Körpergewicht von 88 Kilogramm riss sie
nach drei erfolgreichen Versuchen 75 und stieß 80 Kilo, so dass sie mit
ausschlaggebenden 81 Kilopunkten die beste Leistung auf Seiten des VfL
erbrachte.
Maxim Daukantas riss mit einem Körpergewicht von 78
Kilogramm gute 95 Kilo und stieß 115 Kilo und steuerte 56 Kilopunkte dem
Ergebnis bei.
Sven Tippelt überzeugte mit seiner Leistung im Reissen
von 95 Kilo und Stossen von 120 Kilo.
Der zweitbeste Heber des Abends auf Seiten der
Sindelfinger, Jürgen Hauke, ging beim letzten Versuch im Reissen bei 112,5 Kilo
an die Stange und verabschiedete sich beim Stossen mit 135 Kilo. An den 140
scheiterte er nur knapp. Somit erbrachte er der Mannschaft 71 Kilopunkte. Dieter
Mach und Alexander Walentin halfen mit konstant guten Leistungen, so dass der
VfL Sindelfingen nach einem wirklich spannenden Wettkampf mit knappen 344,10
Kilopunkten den TV Wetzgau mit 324,80 Kilopunkten schlagen konnte und sich den
Erhalt in der Oberliga gesichert hat.
Leistungen im Überblick: S. Diener (75/85/81), D. Mach
(80/102.5/37.5), M. Daukantas (95/115/56), S. Tippelt (95/120/54.8), J. Hauke
(112.5/135/71.3), A. Walentin (112.5/135/43.5)
Die zweite Mannschaft des VfL Sindelfingen hub in einem
drei Mannschaftskampf. Sie gewann ebenfalls gegen den TV Wetzgau, dem SV
Magstadt war sie knapp unterlegen.
Gute Leistung brachte Daniel Russ in seinem zweiten
Wettkampf. Mit einem Körpergewicht von 88.5 riss er nach drei gültigen
Versuchen 100. Im Stossen konnte er sich die 117.5
und eine Zweikampfleistung
von 217.5 Kilo zu Buche schreiben lassen.
Ebenfalls sehr gute Leistung brachte Sebastian Pawlik. Mit
60 und 72,5 Kilo steuerte er dem Ergebnis der zweiten Mannschaft 36,5 Kilopunkte
bei.
Sebastian Schäfer konnte durch seine Leistung im Stoßen
von 115 Kilo überzeugen.